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3 Vorsichtsmaßnahmen, die Sie vor dem Besuch treffen müssen

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Peking. Seit 2012 gilt China laut OECD-Regeln nicht mehr als Entwicklungsland. Demzufolge entfallen seither für österreichische Unternehmen, die nach China exportieren, diverse staatliche Unterstützungen. Sogenannte Softloans, also staatlich gestützte günstige Kredite, sind nun nicht mehr erlaubt. Länder wie Deutschland haben mittlerweile mit China neue Vereinbarungen fixiert, die Exporteuren ähnliche Rahmenbedingungen bieten wie vor 2012. Österreich hingegen wartet noch immer auf ein neues Abkommen.

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Am Dienstag war Finanzminister Hartwig Löger zu Besuch bei seinem chinesischen Amtskollegen, Liu Kun. Neben allgemeinen wirtschaftspolitischen Themen wie den diversen Handelskonflikten stand auch die Kompensation der ausgelaufenen Softloans für heimische Unternehmen zur Diskussion.

 

„Wir haben uns darauf geeinigt, mit konkreten Verhandlungen über eine neue Vereinbarung zu beginnen“, sagte Löger nach seinem Treffen mit dem chinesischen Finanzminister. Löger sprach von einem „wertvollen Gespräch“. Eine neue Vereinbarung könnte heimische Unternehmen „um 700 Millionen Euro“ entlasten, räumt der Finanzminister ein. Er hofft auf eine Einigung in den nächsten Monaten.

Parallel dazu soll auch ein neues Doppelbesteuerungsabkommen geschaffen werden. Der Grundstein dafür wurde bei einem Treffen von Finanzminister Löger und dem chinesischen Steuerminister gelegt. Das letzte Abkommen wurde 1991 vereinbart. Seither haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse stark verändert. „Alte Spielregeln in einem völlig neuen Umfeld sind ein Hemmnis für unsere Exportwirtschaft. Das neue Abkommen soll die modernsten Standards erfüllen und ein Impulsgeber für unsere Wirtschaft sein“, sagte Löger im Gespräch mit der „Presse“.

Ein wichtiges Ziel der Verhandlungen ist die Bekämpfung von Steuervermeidungspraktiken und Steuerbetrug. „China ist der wichtigste Handelspartner in Asien. Umso bedeutender ist es, effektive Regelungen im Kampf gegen Steuervermeidung und Steuerbetrug zu definieren und etwaige Lücken aus dem aktuellen Abkommen zu schließen“, sagte Löger.

Mehr als 900 österreichische Unternehmen sind in China tätig. China ist der größte Wirtschaftspartner Österreichs in Asien und fünftgrößter Handelspartner – nach Deutschland, Italien, der Schweiz und den USA. Das Handelsvolumen zwischen Österreich und China hat im vergangenen Jahr die Grenze von zwölf Milliarden Euro durchbrochen. Im ersten Halbjahr erreichten die Importe aus China einen Wert von 4,3 Milliarden Euro, das waren um 5,8 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2017. Das Exportvolumen lag im ersten Halbjahr bei 1,8 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 5,8 Prozent.

Vertreter von etwa 20 österreichischen Unternehmen begleiteten den Finanzminister auf seiner China-Reise. Einige Konzerne sind schon seit Anfang der 1990er-Jahre in China tätig. Mittlerweile sei der Konkurrenzkampf in China extrem herausfordernd, heißt es unisono. Kamen früher die Mitbewerber vor allem aus Europa und den USA, so sind es heute oft chinesische Unternehmen, die sich mit den Österreichern um Aufträge matchen.

 

Bei seiner Chinareise traf Löger auch Yi Huiman, den Vorstandschef der Industry and Commercial Bank of China (ICBC). Die ICBC ist die größte der vier staatlichen chinesischen Großbanken. Sie ist vor allem federführend bei Finanzkooperationen für das Seidenstraßen-Projekt. Anfang nächsten Jahres wird die ICBC eine Niederlassung in Wien eröffnen. Von Wien aus will die ICBC den osteuropäischen Markt bearbeiten.

Gemessen an den Aktiva von 3,3 Billionen Euro ist die ICBC sogar die größte Bank der Welt. Sie beschäftigt etwa 450.000 Mitarbeiter, davon etwa 20.000 im Ausland. In der Niederlassung in Wien sollen künftig etwa 30 Mitarbeiter tätig sein. Die Bank wird sich ausschließlich dem Firmenkundengeschäft widmen.

(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 19.10.2018)

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