Existenzgründung finanzieren: so geht's!   Günstige Kredite Existenzgründer

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Sehr guter Zugang zum Kapital – schwierige Mitarbeitersuche – 26.10.2018 14:33 Uhr

Existenzgründung finanzieren: so geht’s! – Günstige Kredite Existenzgründer – Günstige Kredite Existenzgründer

NÜRNBERG – Start-ups mit brillanten Ideen sind begehrte Kaufobjekte von Konzernen. Doch wie geht es den Gründern selbst? Wo drückt der Schuh speziell im Raum Franken? Am meisten klagen Start-ups darüber, wie schwer es sei, die passenden Mitarbeiter in Technik-Berufen zu finden. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

Die Start-ups im Raum Nürnberg haben ehrgeizige Wachstumsziele. Doch der Fachkräftemangel trifft auch sie hart. © dpa

Neun von zehn Start-up-Gründern finden das Gründungsklima in Franken prima. Das sind zwei Ergebnisse einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft PwC (Pricewaterhouse Coopers) in Nürnberg, die den NN exklusiv vorliegen.

Schon die etablierten Unternehmen stöhnen über den Fachkräftemangel. Was erst sollen Gründer sagen, die in der schwierigen Anfangsphase wachsen müssen? Fast zwei Drittel der Start-ups bezeichnen die Suche nach neuen Mitarbeitern als schwierig. Entsprechend ist die Personalplanung die Herausforderung Nummer eins für Gründer in der Region, die sich vom Industriestandort zur Technologieregion wandeln will und dafür die richtigen Tech-Talente braucht.

“Der Fachkräftemangel droht die ehrgeizigen Wachstumspläne von Start-ups im Raum Nürnberg zu durchkreuzen”, sagt Marco See, PwC-Leiter in Nürnberg. “Wirtschaft und Politik sind daher gleichermaßen gefordert, die Attraktivität des Standortes für Start-ups weiter zu verbessern.” Für die Studie hatte die Prüfungsund Beratungsgesellschaft PwC bundesweit insgesamt 1000 Start-ups im Technik-Geschäftsfeld befragt, darunter 55 aus dem Großraum Nürnberg. Ausgewählt wurden Firmen, die jünger als zehn Jahre sind. Tatsächlich scheitern die meisten Neueinstellungen am allgemeinen Fachkräftemangel, wie 43 Prozent der Jungunternehmer bestätigen, sowie an den zu hohen Gehaltsforderungen der Bewerber (40 Prozent).

Gründer suchen Mitarbeiter © NN-Infografik

Knapp ein Drittel glaubt, der Standort sei für Bewerber nicht anziehend genug. Hinzu kommt, dass Start-ups im Großraum Nürnberg Talente suchen, um die momentan auch viele etablierte Unternehmen werben: vor allem IT-Sicherheitsexperten, Entwickler und Programmierer.

Das Problem des Fachkräftemangels könnte sich für die jungen Unternehmen in der Region noch weiter zuspitzen, denn sie wollen expandieren und brauchen dafür dringend die richtigen Mitarbeiter. Das belegen die Antworten der Umfrage. In diesem Herbst plant mehr als jedes zweite Start-up, seine Belegschaft aufzustocken, im Schnitt um zehn Prozent. Damit haben die hiesigen Gründer noch ehrgeizigere Pläne als ihre Kollegen im Rest der Republik (Bundesdurchschnitt: acht Prozent).

Gleichzeitig blicken die Existenzgründer rund um Nürnberg optimistisch in die Zukunft – 62 Prozent rechnen für das Jahr 2018 mit einem Umsatzwachstum, im Schnitt um neun Prozent (bundesweit: acht Prozent). Interessanterweise sind die Start-ups total begeistert vom Gründungsklima: Sie bewerten das Gründerklima am Standort fast einhellig positiv (91 Prozent Zustimmung). Sie schätzen insbesondere die digitale Infrastruktur (91 Prozent), die Nähe zu Universitäten (85 Prozent) und die attraktive Immobilienlandschaft (85 Prozent). “Mit ihrer zentralen Lage, vielen Kooperationsmöglichkeiten und relativ günstigen Lebenshaltungskosten bietet die Region Franken viel Potenzial für junge Unternehmen”, ergänzt Gerhard Wacker, der die PwC Start- up-Initiative Next Level im Großraum Nürnberg betreut. “Dieses Potenzial gilt es, strategisch zu heben.”

Bilderstrecke zum Thema

Unsere Bilderstrecke zeigt die 30 größten Arbeitgeber der Region. Sie beschäftigen derzeit etwa 126.000 Mitarbeiter an den Standorten Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach, Zirndorf, Heroldsberg, Herzogenaurach und Herrieden. Nicht berücksichtigt sind öffentliche Einrichtungen wie Kommunen oder Kliniken.

Speziell sei es wichtig, die Gründungskultur zu beleben. Zwar stellt Wacker viel Engagement für Gründerzentren, Initativen von der IHK und Netzwerken fest. Andere Regionen wie vor allem Berlin und München, aber auch Dresden, Leipzig, Karlsruhe und Regensburg hätten möglicherweise früher angefangen. Wacker: “Nötig ist ein anregendes Umfeld, in dem sich Gründer wohlfühlen und austauschen können. Dadurch zieht man dann auch IT-Fachkräfte an, die hier leben und arbeiten wollen.” Dass Nürnberg eine eigene Technische Universität bekommt, werde sich auf jeden Fall förderlich auf die Gründerszene auswirken.

Das liebe Geld: Den Zugang zu Kapital nennt jeder fünfte Existenzgründer “sehr gut”. 64 Prozent bezeichnen dies als immerhin “eher gut”. Insgesamt spielt Fremdkapital bei der Gründung eine wichtige Rolle: Nur 16 Prozent der Start-ups setzen auf eine Finanzierung allein aus Eigenmitteln, während sich die Mehrheit mit 73 Prozent für eine Mischfinanzierung aus Fremd- und Eigenmitteln entscheidet.

Dabei entscheiden sich zwei Drittel für den klassischen Kredit. Nur elf Prozent setzen auf Risikokapital von Unternehmen; mit reinen Finanzinvestoren arbeitet keiner der Existenzgründer zusammen. “In diesem Punkt agieren fränkische Start-ups noch ausgesprochen konservativ”, so Gerhard Wacker weiter. Strategisch setzen Frankens Start-ups bereits vielfach auf Kooperationen: Sie arbeiten am liebsten mit etablierten Unternehmen zusammen, wie 55 Prozent der Befragten bestätigen. Mit großem Abstand folgen Kooperationen mit strategischen Investoren (20 Prozent) und mit Beratungsunternehmen (18 Prozent).

Von der Zusammenarbeit erhoffen sich die Unternehmen zum Beispiel, neue Vertriebskanäle zu erschließen, und ihre Reputation zu verbessern. “Durch solche Kooperationen gewinnen beide Seiten enorm. Etablierte Unternehmen lernen agilere Arbeitsweisen kennen und profitieren von der Nähe zu neuen Technologien und Geschäftsmodellen. Start-ups verschaffen sich Zugang zu professionellen Strukturen, neuen Märkten und Kundengruppen”, bilanziert Marco See.

Bilderstrecke zum Thema

Der Wohnraum in Nürnberg ist knapp, die Mieten steigen: Vermehrt stehen ehemalige Fabrikhallen und Ämter im Fokus der Immobilien-Entwickler. Wohnungen und Büroräume sollen in den Räumen entstehen. Im ersten Teil der Serie “Neues Leben in alten Hallen” geht es in den Zollhof am Bahnhof Steinbühl.

 

Angela Giese

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